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Aktuelle Projekte

Pumpleitungen Horw

Das Abwasser der Gemeinde Horw wird über mehrere Pumpwerke zur Luzerner Allmend gefördert. Seit 2012 befinden sich die beiden Pumpwerke Ebenau und Allmend zu 100% im Eigentum von REAL. Die zugehörigen Pumpendruckleitungen müssen aufgrund ihres Alters, ihres Zustandes und infolge der Renaturierung des Dorfbaches ersetzt werden. 
Das Bauprojekt sieht den Neubau von zwei Leitungen NW 500 mm für den Abschnitt vom PW Ebenau bis zum PW Schulhaus Allmend vor. In der Fortsetzung bis zu den Fliegerschuppen Luzern werden zwei Leitungen mit einem Durchmesser von 600 mm verlegt. 

Der Kostenvoranschlag geht von Gesamtbaukosten in der Höhe von CHF 12 Mio. aus.  Die Bauarbeiten erfolgen gestaffelt und werden mit Bauvorhaben anderer Auftraggeber koordiniert: 

  • Ab Mitte August 2020 wird der Abschnitt entlang der Bahnhaltestelle Mattenhof erstellt. 
  • Ab Ende 2020 folgt dann der Abschnitt in der Ebenau- und Allmendstrasse, so dass die 700 m lange Verbindung PW Ebenau bis PW Schulhaus Allmend Ende 2021 in Betrieb gehen kann. 

Die Bauarbeiten für den Abschnitt bis zu den Fliegerschuppen sind ebenfalls in mehrere Etappen gegliedert. Die Inbetriebnahme des zweiten Teiles ist für Mitte 2022 geplant. 
 

Regenbecken vor der ARA

Aufgrund der im 2017 fertiggestellten regionalen Entwässerungsplanung soll vor der ARA ein Regenbecken mit rund 10'000 m3 Inhalt gebaut werden. Ziel ist es, dass bei Regenereignissen weniger Schwebestoffe in die Reuss ausgeschwemmt werden. Es ist vorgesehen, das Regenbecken von Mitte 2022 bis Mitte 2023 zu erstellen

 

Mikroverunreinigung

Die 4. Reinigungsstufe zur Entfernung von Mikroverunreinigung (Medikamentenrückstände) ist bei der ARA Buholz noch in der Planungsphase. Aktuell gibt es zwei Verfahren zur Elimination der Mikroverunreinigungen. Einerseits die "Ozonung" und andererseits die Zugabe von "Aktivkohle". Es laufen zurzeit auch Versuche bei denen beide Verfahren kombiniert werden. Die Inbetriebnahme bei der ARA Buholz ist ab 2024 geplant.

 

Phosphorrückgewinnung mittels REALphos

Seit dem 1. Januar 2016 ist die Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Abfällen (VVEA) in Kraft. Diese postuliert die Pflicht zur Phosphorrückgewinnung aus kommunalem Abwasser, aus Klärschlamm und aus der Asche aus der thermischen Behandlung.

REAL hat bereits frühzeitig ein eigenen Verfahren zur Phosphorrückgewinnung entwickelt, aus der eigenen Klärschlammasche eine Roh-Phosphorsäure zu gewinnen, die dann zur Herstellung von Phosphordünger weiterverwendet werden kann.

Der Phosphorrückgewinnungsprozess (REALphos) beinhaltet folgende Verfahrensschritte:

  1. Extraktion mit verdünnter Schwefelsäure
  2. Abreinigung (Schwermetalle) des phosphorhaltigen Extraktes und ebenfalls der - von Phosphor abgereicherten - Asche
  3. Aufkonzentrierung der produzierten Säure

Das Verfahren wurde von REAL 2019 patentiert.